Gedanken über meine Arbeit

Im Dialog mit der Natur:

Der Dialog mit der Natur, den ich in meinen Arbeiten suche, entsteht beim Gehen. Er entsteht an manchen Orten mehr, an anderen weniger. Jede Arbeit ist eng mit der Umgebung und mit dem Ort verbunden und lebt durch seine Bedingungen. Auch die Bedingungen von Jahreszeit und Wetter spielen eine grosse Rolle für meine Gestaltung.

 

Allein unterwegs:

Wenn ich allein unterwegs bin, versuche ich also mit Hilfe meiner Aufmerksamkeit meine Wahrnehmung zu schärfen und nach aussen zu richten auf das, was mich umgibt. Meine Sinne wie Augen, Nase und Ohren sind offen und nehmen wahr, was an mir vorüberzieht, und dieses ist je nach Ort oftmals sehr unterschiedlich.

 

Die Materialien:

Meine Arbeiten beschäftigen sich häufig mit den ephemeren, vergänglichen, flüchtigen Materialien, doch auch Hölzer und Steine gehören zu den von mir verwendeten Materialien dazu. Ich füge, lege und schichte sie zu Ordnungen und Farbzusammenstellungen zusammen. Das Ungewöhnliche und Faszinierende der unterschiedlichen Materialien und die sich wandelnden Verhältnisse in der Natur regen mich zu immer neuen Variationen und Versuchen an.

 

Farben und Formen:

Die Farben und Formen, die in der Natur vorkommen, sind die Quellen meiner Inspiration und der Ausgangspunkt für meine Handlungen.

Das Arrangieren von Farben und Formen, das den unübersehbaren menschlichen Eingriff in den natürlichen Kontext zeigt, bringt einen Moment des Erstaunens an jeden Ort, an dem ein solches Werk entstanden ist.

 

Spuren der Anwesenheit:

Nachdem ich meine Arbeiten zum Abschluss mit der Fotografie dokumentiert habe, überlasse ich sie als Spuren meiner Anwesenheit der Natur und ziehe mich zurück.